Geheimtipps in Como: ungewöhnliche Viertel und besondere Ecken

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Einleitung — Die andere Seite von Como: ungewöhnliche Viertel und eigenartige Ecken rund um den Comer See

Der Comer See (Lago di Como) wird oft mit prächtigen Villen, internationalen Prominenten und romantischen Panoramen assoziiert. Doch jenseits der klassischen Touristenrouten, die von der Stadt Como nach Bellagio und Varenna führen, verbergen sich ungewöhnliche Viertel und eigenartige Orte, an denen Authentizität, Ruhe und Entdeckung mehr zählen als Selfies und Prospekte. Dieser Artikel nimmt Sie mit abseits der ausgetretenen Pfade: unbekannte Gassen, geheime Aussichtspunkte, winzige auf Felsen thronende Kapellen, wilde Buchten, private Gärten, die an bestimmten Tagen für die Öffentlichkeit geöffnet sind, lokale Märkte und Handwerksateliers. Ziel ist es, Ihnen eine sinnliche, detaillierte Karte zu liefern — mit genauen Adressen, Öffnungszeiten, Preisen in Euro und praktischen Tipps, damit Sie das Beste aus Ihrem Besuch machen können.

Die von mir beschriebenen Viertel verbinden industrielle Geschichte mit Dorfleben, neoklassizistische Architektur mit rustikalen Akzenten, beeindruckende Aussichten und kleine kulinarische Adressen, wo man wie die Einheimischen isst. Sie werden Orte entdecken wie die Funicolare Como–Brunate und den kleinen Leuchtturm Faro Voltiano, das rätselhafte Orrido di Nesso mit seinen skulptierten Schluchten, die Villa del Balbianello auf der Spitze von Lavedo sowie weniger bekannte Ecken in der Stadt Como selbst: das Viertel Colonna, die Kunstwerkstätten des Borgo San Giacomo und die weniger frequentierte Promenade Lungo Lario Trieste. Jeder Ort ist präzise beschrieben — Adresse, praktische Hinweise, aktuelle Preise und ungefähre Öffnungszeiten — damit Sie ohne Überraschungen planen können.

Ich richte mich sowohl an unabhängige Reisende als auch an Fotografen, die nach ungewöhnlichen Bildkompositionen suchen, an Wanderer, die Anstrengung und panorama­tische Belohnung verbinden wollen, und an Feinschmecker, die neugierig auf kleine familiäre Trattorien sind. Sie finden außerdem lokale Tipps: wann man kommt, um Menschenmassen zu vermeiden, wie man mehrere Stopps mit Schiff‑ und Busverbindungen kombiniert, welche Ausrüstung sinnvoll ist (Schuhe, Kleidung, im Voraus zu buchende Tickets) und Tricks, um Orte und Gemeinschaft zu respektieren. Einige Adressen bieten limitierte Führungen oder saisonale Öffnungszeiten; deshalb habe ich Zeitfenster und durchschnittliche Preise angegeben, damit Sie besser vorausplanen können.

Um das Erlebnis noch intensiver zu machen, habe ich diesen Artikel mit Bildmarkern versehen, die Ihnen helfen, jeden Ort zu visualisieren: Sonnenaufgangsbilder, Architekturdetails, im Gegenlicht stehende Wasserfälle oder schattige Gartenalleen. Nehmen Sie Ihr Notizbuch, Ihre Kamera und ein gutes Paar Schuhe mit: die Essenz des Comer Sees erlebt man zu Fuß, mit dem Boot oder dem kleinen Zug am besten — fernab der Massen, aber nah an dem, was diese Gegend so besonders macht.

Bepflanzte Arkaden mit Blick auf den Comer See und Zypressen im Hintergrund

1) Das Viertel Brunate und die Funicolare Como–Brunate: Aussichten und Besonderheiten in der Höhe

Brunate wird oft erwähnt, aber von eiligen Besuchern selten wirklich erkundet. Auf 715 Metern über der Stadt Como gelegen, bietet Brunate spektakuläre Aussichtspunkte und Gassen mit alpine dörflichem Flair. Die Fahrt beginnt mit der historischen Standseilbahn Funicolare Como–Brunate, die das Stadtzentrum von Como mit der Fraktion Brunate verbindet. Adresse der unteren Station: Funicolare Como–Brunate, Piazza De Gasperi, 3, 22100 Como CO. Öffnungszeiten: normalerweise 07:00–23:00 in der Hochsaison (April–September) und 08:00–19:00 außerhalb der Saison; Intervall etwa alle 10–20 Minuten. Preis: einfache Fahrt circa €2.60, Hin‑ und Rückfahrt €4.20 (Preise variabel, Kleingeld oder Note bereithalten).

Die Auffahrt bietet einen schrittweisen Blick auf die Stadt, die Dächer und den See. Einmal in Brunate angekommen, sollten Sie den Aussichtspunkt des Faro Voltiano (Voltiano‑Leuchtturm) nicht verpassen. Ungefähre Adresse: Faro Voltiano, Via al Faro, 22034 Brunate CO. Öffnungszeiten: außen frei zugänglich 24h/24; der Innenzugang zum Leuchtturm kann je nach Saison eingeschränkt sein (bei der örtlichen Touristeninformation prüfen). Die Aussicht vom Hügel umfasst den See, die Berge und bei klarem Wetter die Alpenkette. Praktische Hinweise: etwa 10–20 Minuten Fußweg von der oberen Station; bequeme Schuhe werden für teilweise steinige Wege empfohlen.

Lokale Tipps: Kommen Sie frühmorgens für einen Sonnenaufgang über dem See (die Farben sind magisch und das Licht weich) oder am späten Nachmittag für eine goldene Stimmung. In der Piazzetta von Brunate gibt es ein paar kleine Trattorien und Cafés, zum Beispiel die Trattoria Il Pozzo (Menüs vor Ort prüfen); außerhalb der Saison auf Öffnungszeiten achten. Fotografen bevorzugen die Bergseite der Standseilbahn für Aufnahmen der Schienen und perspektivisch aneinandergereihter Häuser. Wenn Sie Menschenmassen vermeiden wollen, nehmen Sie die letzte Fahrt der Standseilbahn für die Abfahrt: Como erleuchtet sich dann und der Kontrast zwischen dunklem See und beleuchteten Fassaden ist sehr fotogen.

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Kirche am Ufer des Comer Sees mit Booten und sichtbarem Glockenturm

Hinauf nach Brunate und in ~3 Stunden durch das Zentrum schlendern, ohne Zeit zu verlieren

Kurze und effiziente Route, rechnen Sie mit 2–3 Stunden und etwa €60, wenn Sie Boot und Standseilbahn kombinieren.

Planen Sie ein Zeitfenster am Morgen oder späten Nachmittag für besseres Licht und weniger Menschen. Bei engem Budget beschränken Sie sich auf den Fußrundgang durchs Zentrum (≈€0–€10); Kombination Boot+Standseilbahn bleibt die fotogenste und kompletteste Option.

1. Boot + Funicolare — doppeltes Panorama

Einstündige Kreuzfahrt entlang des Comer‑Arms und anschließende bevorzugte Auffahrt mit der Standseilbahn nach Brunate: Seeblicke und alpine Aussichtspunkte für einen einzigartigen Wasser‑Höhen‑Kontrast.

  • ⏱️ Dauer : 2 Stunden
  • 🚩 Abfahrt : Quai Sant'Agostino, Molo Sant'Agostino (in der Nähe von Piazza Cavour)
  • 🎧 Format : Bootstour + Zugang zur Standseilbahn
  • 🎟️ Inklusive : Skip‑the‑line Ticket für die Standseilbahn und gemeinsame Kreuzfahrt
  • 💡 Highlight : Panoramen vom Wasser und später vom Aussichtspunkt Faro Voltiano

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Boot + Standseilbahn — doppeltes Panorama

2. Stadtrundgang — Gassen & Werkstätten

Geführte Route zu Fuß rund um Porta Torre, den Dom und Borgo San Giacomo: Handwerksbetriebe, kleine Plätze und neoklassizistische Fassaden, lokale Atmosphäre und Nahaufnahmen.

  • ⏱️ Dauer : 1h30–2 Stunden
  • 🚩 Start : Porta Torre, Como
  • 🚶 Format : Geführter Spaziergang zu Fuß
  • 🗣️ Sprachen : Spanisch, Englisch
  • 💡 Highlight : Zugang zu Werkstätten und Tipps, wie man abseits der Touristenpfade entdeckt

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Stadtrundgang — Gassen & Werkstätten

2) Das historische Zentrum von Como: enge Gassen, Handwerkswerkstätten und überraschende Ecken

Das Zentrum von Como lohnt es sich, abseits der klassischen Dom‑ und Piazza Cavour‑Route erkundet zu werden. Beginnt bei der Cattedrale di Santa Maria Assunta (Duomo di Como), gelegen auf der Piazza Duomo, 22100 Como CO. Öffnungszeiten: meist 08:00–19:00 (abweichend bei Messen und religiösen Veranstaltungen). Hauptkirche freier Eintritt; manche Kapellen oder angrenzende Museen verlangen einen Beitrag (ca. €2–€4). Der Dom vereint Gotik und Renaissancefassade; steigt dann zur Via Vittorio Emanuele hinauf, um Handwerksläden und kleine Galerien zu entdecken.

Ein oft übersehenes Viertel ist die Umgebung der Colonna und des Borgo di San Giacomo: enge Straßen mit Keramik‑, Schmiede‑ und Designerwerkstätten. Beispieladresse: Borgo San Giacomo, 22100 Como CO (historisches Zentrum, zu Fuß vom Dom erreichbar). Diese Werkstätten öffnen häufig spontan für Vorführungen; nutzt die Gelegenheit, über Techniken zu sprechen und vielleicht ein Unikat mitzunehmen. Die lokalen Märkte finden an bestimmten Tagen statt — zum Beispiel der Wochenmarkt am Lungolago — und bieten frische Produkte, comesische Spezialitäten und Textilien.

Eine weitere ungewöhnliche Ecke ist die weniger frequentierte Promenade des Lungo Lario Trieste (zwischen Lungo Lario Trento und Lungo Lario Manzoni), wo die neoklassizistischen Fassaden der Villa Olmo und weniger bekannte Villen zu sehen sind. Villa Olmo Adresse: Lungo Lario Manzoni, 2, 22100 Como CO. Park und Gärten frei zugänglich; die Villa zeigt Wechselausstellungen (Eintritt variabel, oft €3–€8 je nach Veranstaltung). Gartenöffnungszeiten: meist 07:00–19:00, Ausstellungen nach Kulturkalender.

Praktische Tipps: schlendert ohne festen Plan, bevorzugt das Zeitfenster 10:00–13:00 für offene Läden und Werkstätten und 16:00–19:00 für das sanfte Licht am See. Für Mahlzeiten sucht kleine Osterien außerhalb der Piazza Cavour für günstigere Preise: Pastagerichte zwischen €10–€16, Antipasti €6–€12. Achtung Kopfsteinpflaster, wenn ihr mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck unterwegs seid.

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3) Orrido di Nesso und die versteckte Schlucht: rohe Natur und in den Fels gehauenes Treppenwerk

Nur 18 km nordöstlich der Stadt Como liegt einer der spektakulärsten und manchmal wenig bekannten Orte: das Orrido di Nesso. Adresse: Orrido di Nesso, Via Fondovalle, 22020 Nesso CO. Dieser Naturort ist eine enge Schlucht, in der der Fluss Nesso über einen malerischen Wasserfall in den See stürzt und einen Bogen namens Ponte della Città bildet. Der Zugang ist frei; die Wege können nach Regen rutschig sein.

Die Besonderheit von Nesso ist die in den Fels gehauene Treppe, die zu den Ufern hinabführt und beeindruckende Foto‑Motivationen zwischen üppiger Vegetation und steilen Wänden bietet. Das Dorf selbst mit seinen eng gedrängten Häusern und kleinen Plätzen bewahrt einen intakten dörflichen Charme. Für Neugierige ist der Kiesstrand nahe der Brücke ideal für ein Picknick am Wasser. Aktive Besucher können die Wege entlang der Berge nehmen, die von oben eine andere Perspektive auf den Wasserfall bieten.

Öffnungszeiten: ganztägig frei zugänglich; im Winter Taschenlampen mitnehmen oder nachts meiden. Preis: kostenlos. Lokale Tipps: rutschfeste Wanderschuhe tragen (nasse Pfade), Kinder von Felskanten fernhalten und Beschilderung respektieren. Verkehr: lokale Busverbindung über die Provinzstraße SP41 (Fahrpläne saisonabhängig); mit dem Auto begrenzte Parkplätze im Ort — frühmorgens oder am späten Nachmittag ankommen empfohlen. Für eine kombinierte Tour plant Nesso und anschließend eine Fährüberfahrt nach Lenno oder Bellagio, sofern der Dienst aktiv ist (siehe Navigazione Laghi).

4) Private Villen und geheime Gärten: Villa del Balbianello, Villa Monastero und weniger bekannte Gärten

Der Comer See ist berühmt für seine historischen Villen, doch manche bleiben eher «geheim» oder bieten begrenzten Zugang zu besonders fotogenen Ecken. Die Villa del Balbianello gehört zu den bekanntesten und sollte dennoch auf der Liste stehen, auch wenn sie nicht völlig atypisch ist: Adresse Villa del Balbianello, Via Guido Monzino, 1, 22016 Tremezzina CO (auf der Halbinsel Lavedo, per Boot von Lenno oder zu Fuß über einen Weg erreichbar). Öffnungszeiten: meist 10:00–18:00 in der Saison, außerhalb der Saison variabel. Preis: Garten‑ und Villa‑Führung um €12–€15 (Orientierungspreis), manche Besichtigungen nur geführt und Plätze begrenzt — Reservierung auf der FAI‑Website empfohlen.

Eine weitere Schönheit, weniger bekannt bei eiligen Besuchern: die Villa Monastero in Varenna, Adresse Via Polvani, 4, 23829 Varenna LC. Ihr terrassierter botanischer Garten, die Gewächshäuser und Salons blicken auf den Lac de Côme. Öffnungszeiten: 09:00–19:00 in der Hochsaison; Preis: etwa €6–€8. Diese Gärten beherbergen eine Sammlung mediterraner und exotischer Pflanzen, schattige Wege und Leseecken, in denen man die Ruhe des Ortes spürt.

Sucht außerdem nach kleinen Privatgärten, die an bestimmten Tagen geöffnet sind, wie dem Giardino Aldo Ballo oder den Gärten weniger bekannter Villen in Laglio und Torno. Solche gelegentlichen Besichtigungen werden oft von örtlichen Tourismusbüros und Kulturvereinen angekündigt. Tipps: Für die Villa del Balbianello rechtzeitig reservieren (besonders im Sommer), Fährtickets hin und zurück einplanen, um die Route zu optimieren, und früh kommen, um die Gärten vor Hitze und Menschenmengen zu genießen. Ausrüstung: Hut, Wasser und bequeme Schuhe für steinige Wege.

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Bewachsene Arkaden mit Blick auf den Lac come und Zypressen im Hintergrund

5) Weiler und Mikroviertel: Laglio, Torno und versteckte kulinarische Ecken

Der Charme des Sees zeigt sich auch in seinen Weilern: Laglio, Torno und andere kleine Orte bewahren ein Erbe aus engen Gassen, pittoresken Kirchen und familiengeführten Trattorien. Laglio, durch einige berühmte Bewohner bekannt, bietet einen ruhigen Spaziergang am Ufer. Gemeinsame Adresse des Ortszentrums: Via Lungolago, 22010 Laglio CO. Torno hat ein historisches Zentrum mit einem einladenden kleinen Platz und einen Panoramaweg zur Kapelle San Giovanni. Adresse: Centro Storico, Torno, 22020 Torno CO.

In diesen Mikrovierteln gibt es auch kleine gastronomische Adressen zu entdecken: familiengeführte Osterien mit Risotti, Filetti di pesce persico und Polenta — Hauptgerichte zwischen €12–€22. Zum Beispiel kann man in Torno nach der Trattoria Riva suchen (Name und Öffnungszeiten vor Ort prüfen) oder in Laglio eine kleine Seepizzeria. Typische Restaurantöffnungszeiten: 12:00–14:30 und 19:00–22:30; viele schließen zwischen 15:00 und 18:00.

Lokale Tipps: Kombiniert den Besuch eines Weilers mit einer kurzen Wanderung (30–60 Minuten) zu weniger frequentierten Aussichtspunkten; bevorzugt Fähren, um Parkstress zu vermeiden. Die lokalen Märkte, oft wöchentlich, sind eine Gelegenheit, regionale Käsesorten (lokale Tomme), Aufschnitt und Olivenöl zu kaufen. Wenn ihr ein Auto habt, beachtet Parkverbote und nutzt die öffentlichen Parkplätze nahe den Rathäusern (Comune di Torno, Comune di Laglio). Und wenn ihr im Sommer reist, reserviert am Wochenende euren Tisch im Voraus.

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Teilweise Sicht auf das Dorf und den Lac come durch die Bäume

Fazit — Wie Sie Ihre Entdeckung der ungewöhnlichen Viertel am Lac de Côme organisieren

Die Entdeckung der ungewöhnlichen Viertel und unkonventionellen Ecken am Lac de Côme erfordert etwas Vorbereitung, aber die Belohnung ist groß: intime Landschaften, dörfliche Atmosphären, kleine Piazzas und Postkarten-untypische Panoramen. Zur Planung eures Aufenthalts erstellt eine Liste der Prioritäten (Brunate, Villa del Balbianello, Orrido di Nesso, das historische Zentrum von Como, Weiler wie Laglio und Torno) und prüft Öffnungszeiten und Preise im Voraus — besonders in der Nebensaison, wenn manche Attraktionen eingeschränkte Zeiten haben. Kombiniert die Verkehrsmittel: Standseilbahn nach Brunate, Fähren der Navigazione Laghi für Verbindungen zwischen Halbinseln und Dörfern, sowie lokale Busse oder Auto für entlegenere Orte. Die Tourismusbüros von Como (Ufficio Turistico Como, Piazza Duomo) und die offiziellen Websites der Villen liefern aktuelle Infos zu Zeiten und Reservierungen.

Für das beste Erlebnis: Kommt früh am Morgen zu Aussichtspunkten und Gärten (weiches Licht, weniger Leute), reserviert für stark nachgefragte Villen (Villa del Balbianello), tragt passende Schuhe für felsige Pfade (Orrido di Nesso) und plant verschiedene Zahlungsmittel ein (Bargeld für kleine Cafés, Karte für Museen). Respektiert die Orte: hinterlasst keinen Müll, bleibt auf markierten Wegen und verhaltet euch in Wohnvierteln diskret.

Und vergesst nicht: Die Magie des Lac de Côme offenbart sich oft in den Details — eine versteckte Skulptur in einer Gasse, ein Tisch auf der Terrasse mit Seeblick, das Glockenspiel einer Kirche von einem Hügel oder der Duft eines blühenden Villengartens. Wenn ihr atypische Ecken und ungewöhnliche Viertel wählt, erlebt ihr eine viel intimere und persönlichere Version des Sees als die meisten organisierten Touren. Nehmt einen lokalen Führer, wenn ihr die Geschichte der Orte vertiefen wollt, und haltet eure Kamera bereit: überraschende Motive fehlen nicht, vom Bogen von Nesso über die Treppen von Brunate bis zu den schattigen Alleen der Villa Monastero.

Gute Reise und schöne Entdeckungen: Der Lac de Côme hält immer eine Überraschung bereit für diejenigen, die sich Zeit nehmen, den Blick zu heben, zuzuhören und zu flanieren.

Beleuchtete Ufer des Lac come mit einem Ausflugsboot, das in der Dämmerung festgemacht ist

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